9. März 2026
Echte menschliche Präsenz stellt das Vertrauen in die Identität wieder her und stoppt Angreifer
iProov, der weltweit führende Anbieter von wissenschaftlich fundierten biometrischen Identitätsprüfungslösungen, hat heute die iProov Workforce Solution Suite vorgestellt. Die neue iProov-Lösungssuite wurde entwickelt, um Unternehmen vor Deepfakes und anderen modernen Identitätsangriffen zu schützen und gleichzeitig die betriebliche Effizienz zu verbessern. Damit können Unternehmen die echte Anwesenheit von Personen überprüfen und Angreifer stoppen. Dazu gehören Remote-Einstellungen und -Onboarding, gemeinsamer Gerätezugriff, Step-up- und privilegierter Zugriff sowie die Wiederherstellung von Konten.
Unternehmen haben viel in Zero Trust investiert – mit SSO, MFA und Passkeys –, aber Identitätsangriffe nehmen weiter zu. Der Grund dafür ist struktureller Natur: Die heutigen Identitätssysteme wurden entwickelt, um Anmeldedaten, Sitzungen und Geräte zu überprüfen. Nicht die Menschen dahinter. Angreifer haben gelernt, diese Lücke in großem Stil auszunutzen. Agenten aus Ländern, gegen die OFAC-Sanktionen verhängt wurden, haben über 300 Unternehmen infiltriert, indem sie Deepfake-Filter einsetzten, um Remote-Video-Interviews zu bestehen (US-Justizministerium, 2024). Ein einziger Deepfake-Videoanruf kostete Arup 25 Millionen Dollar an betrügerischen Überweisungen. Ein einziger Social-Engineering-Anruf bei einem IT-Helpdesk löste den teuersten Cybervorfall in der Geschichte Großbritanniens aus, mit geschätzten Verlusten bei Jaguar Land Rover von über 1,9 Milliarden Pfund und Auswirkungen auf über 5.000 britische Unternehmen (Cyber Monitoring Centre, Oktober 2025). 62 % der Unternehmen haben im letzten Jahr einen Deepfake-Angriff erlebt (Gartner-Umfrage zeigt, dass GenAI-Angriffe zunehmen, 2025). Um dieser eskalierenden und systemischen Bedrohung entgegenzuwirken, müssen Unternehmen über die Überprüfung von Anmeldedaten hinausgehen und die dahinter stehenden Personen überprüfen.
„Ob Deepfake, gestohlene Zugangsdaten oder überzeugende Social-Engineering-Anrufe – allen modernen Identitätsangriffen ist eines gemeinsam: Täuschung“, so Andrew Bud, Gründer und CEO von iProov. „Durch die Überprüfung der tatsächlichen Anwesenheit einer Person in kritischen Momenten können Unternehmen ihre legitimen Geschäfte schnell und sicher abwickeln und gleichzeitig sowohl KI-gesteuerte Identitätsdiebstähle als auch herkömmliche Identitätsangriffe verhindern.“
Mit der iProov Workforce Solution Suite können Unternehmen sicherstellen, dass hinter kritischen digitalen Interaktionen während des gesamten Identitätslebenszyklus ein verifizierter, echter Mensch steht:
- Fernrekrutierung und Onboarding: Stoppen Sie Deepfake-Bewerber und synthetische Identitäten noch vor dem ersten Arbeitstag.
- Gemeinsamer Gerätezugriff: Nahtloser, nachvollziehbarer Zugriff auf alle Geräte ohne Passwörter
- Erweiterter und privilegierter Zugriff: Bestätigen Sie die echte Anwesenheit einer Person vor risikoreichen Aktionen und sensiblen Genehmigungen.
- Kontowiederherstellung: Identität von jedem Gerät aus ohne Hilfe des Helpdesks erneut an eine verifizierte Person binden
Es wurde entwickelt, um das gesamte Spektrum der Risiken für die menschliche Identität abzudecken, von KI-gestützter Identitätsfälschung und Social Engineering bis hin zu Insider-Bedrohungen und Zugriffen durch Dritte. Das Ergebnis ist eine Verringerung der KI-gestützten Identitätsangriffe, weniger Eskalationen an den Helpdesk und eine stärkere Sicherheit und Audit-Verantwortlichkeit.
Die Solution Suite arbeitet mit IAM-, IGA- und PAM-Plattformen zusammen und verstärkt die Sicherheit in Situationen, in denen kontrollen auf Basis von Anmeldedaten allein nicht ausreichen. Im Gegensatz zu Wissens- oder Besitzfaktoren kann der biometrische Inherence-Faktor nicht verloren gehen, gestohlen oder weitergegeben werden. Er funktioniert unabhängig vom Gerät und schließt damit die Lücken im Lebenszyklus, an denen herkömmliche Kontrollen oft versagen. Sie entspricht den Normen NIST SP 800-63-4, FIDO Face Verification, ISO 30107-3 (PAD) und CEN 18099 (IAD) und ist auf Zero-Trust-Frameworks abgestimmt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite zur Workforce Solution Suite.
