19. Mai 2026

Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, die Identität der Teilnehmer an Videokonferenzen 

iProov, der weltweit führende Anbieter von Lösungen zur biometrischen Identitätsprüfung, hat heute „iProov Verified Meetings“ vorgestellt, eine Lösung, mit der Unternehmen die Identität von Teilnehmern an Videokonferenzen überprüfen können, ohne das Nutzererlebnis zu beeinträchtigen. Da videobasierte Meetings zu einer bewährten und skalierbaren Kommunikationsform geworden sind, werden sie zunehmend von Angreifern ausgenutzt, die KI-generierte Deepfake-Identitäten und Injektionstechniken einsetzen. Dies führt zu einem wachsenden Betrugsrisiko, das Verified Meetings hilft zu mindern. iProov Verified Meetings ist Teil der iProov Workforce Solutions Suite und unterstützt den „Pre-Join“-Prozess für Mitarbeiter. 

Unternehmen nutzen Videokonferenzen für alles Mögliche – von routinemäßigen Geschäftstreffen über die Einarbeitung neuer Kunden und die Fernrekrutierung bis hin zur Kontowiederherstellung und der Genehmigung von Finanztransaktionen. Jede dieser Interaktionen kann erhebliche Risiken bergen. Zwei aktuelle, viel beachtete Beispiele zeigen, wie Videokonferenzen zu einem anfälligen Teil der digitalen Angriffsfläche geworden sind: Das globale Ingenieurbüro Arup musste einen Verlust von 25 Millionen Dollar hinnehmen, der auf einen Deepfake-Videoanruf zurückzuführen war, während mit Nordkorea verbundene Akteure Hunderte von Unternehmen mithilfe synthetischer Medien in Ferninterviews infiltriert haben. Generative KI ist die treibende Kraft hinter diesem rasanten Wandel.  Leicht zugängliche und kostengünstige Tools ermöglichen es Angreifern, äußerst überzeugende Deepfakes zu erstellen, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind. Oft werden sie mit virtuellen Kameraumgebungen kombiniert, wodurch Angreifer sowohl Menschen als auch Plattformen täuschen können. Ohne eine Möglichkeit, die Person hinter dem Bildschirm zu authentifizieren, ist der Videoanruf mittlerweile einer der am schnellsten wachsenden Angriffsvektoren und ein primärer Einstiegspunkt für Betrug, Infiltration und Social Engineering.

„Videokonferenzen sind mittlerweile die Standardform der Kommunikation sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher geworden – von Besprechungen mit Kollegen und Lieferanten bis hin zu Einstellungsverfahren, Einarbeitungen und der Genehmigung von Finanztransaktionen“, so Andrew Bud, Gründer und CEO von iProov. „Doch Unternehmen gehen nach wie vor weitgehend davon aus, dass eine Person, die sie auf dem Bildschirm sehen, auch echt ist. Diese Annahme trifft nicht mehr zu. Deepfakes lassen sich mittlerweile leicht erstellen und sind nur sehr schwer zu erkennen, was Betrug bei Videointeraktionen sowohl skalierbar als auch schwer zu unterbinden macht. Unternehmen müssen sicher sein können, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben. iProov Verified Meetings bietet diese Möglichkeit und ermöglicht es Unternehmen, zu überprüfen, ob die Teilnehmer echte Personen sind, die echte Kameras verwenden, und gleichzeitig die Integrität kritischer Interaktionen zu schützen.“

Die Deepfake-Erkennung von iProov ist direkt in Videokonferenzplattformen integriert, sodass Gastgeber die Echtheit eines Teilnehmers in Echtzeit überprüfen können, ohne den Ablauf des Gesprächs zu unterbrechen. Auf diese Weise können Unternehmen Videogespräche als Einfallstor für Betrug schließen, indem sie Deepfakes erkennen, bevor Gelder ausgezahlt, Bewerber eingestellt oder Zugangsrechte gewährt werden. Die Lösung bietet zudem kontinuierlichen Schutz durch eine mehrschichtige Erkennung, die sich parallel zu neu auftretenden Bedrohungen weiterentwickelt.

Blair McDougall, britischer Minister für wirtschaftliche Transformation, sagte: „Während wir auf der ‚Greater Together LA‘ den weltweit führenden Technologiesektor Großbritanniens präsentieren, zeigen innovative Unternehmen wie iProov, wie britischer Erfindergeist die globale Herausforderung des KI-gestützten Betrugs aktiv angeht. Durch die Sicherung digitaler Identitäten und den Schutz kritischer Geschäftsabläufe unterstreicht diese Spitzentechnologie die entscheidende Rolle, die britische Innovationen bei der Förderung eines sicheren und vertrauenswürdigen transatlantischen Wirtschaftswachstums spielen.“

iProov Verified Meetings wird als natives Plugin für Videokonferenzplattformen bereitgestellt und analysiert den Live-Videostream in Echtzeit, sobald es vom Gastgeber aktiviert wird. Dabei werden zwei Aspekte untersucht: die Bildanalyse zur Erkennung von Deepfakes und Präsentationsangriffen sowie die Überprüfung der Hardware-Integrität, um sicherzustellen, dass das Video von einer physischen Kamera und nicht aus einer virtuellen Umgebung stammt.

Die Überprüfung läuft unbemerkt im Hintergrund ab, sodass der Teilnehmer nicht bemerkt, dass er überprüft wird. Das Ergebnis wird direkt in der Benutzeroberfläche des Hosts als einfacher Status in Rot, Gelb oder Grün (RAG) angezeigt, um eine klare und sofortige Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Dadurch wird verhindert, dass Angreifer alarmiert werden, und die Barrierefreiheit für alle Nutzer gewährleistet.

iProov Verified Meetings wird vom iProov Security Operations Center (iSOC) unterstützt, das kontinuierlich Bedrohungsinformationen bereitstellt und adaptive Abwehrmaßnahmen gewährleistet. Ein engagiertes Team aus Biometrie-Wissenschaftlern, Experten für Bedrohungsinformationen und Red-Team-Mitarbeitern überwacht ständig neue Angriffsmethoden und aktualisiert die Erkennungsfunktionen in Echtzeit.

Weitere Informationen zu iProov Verified Meetings finden Sie auf der iProov-Website.