10. März 2026

74 % der Befragten würden für Deepfake-Schutz die Bank wechseln.

Eine neue Verbraucherstudie, die heute von iProov, dem weltweit führenden Anbieter wissenschaftlich fundierter Lösungen zur biometrischen Identitätsprüfung, veröffentlicht wurde, warnt davor, dass Deepfakes eine große Vertrauenskrise ausgelöst haben, in der die digitale Authentizität untergraben wurde und die Skepsis ein beispielloses Ausmaß erreicht hat.

Die Studie, für die im ersten Quartal 2026 2.000 Personen in Großbritannien und den USA befragt wurden, zeigt, dass durch KI generierte Identitätsfälschungen zunehmend als reale Bedrohung angesehen werden, die das Vertrauen der Menschen in das, was sie online sehen, untergräbt. Fast die Hälfte der Befragten (48 %) gibt an, dass sie mittlerweile die Authentizität von „fast allem“, was sie online sehen, anzweifeln, was auf einen tiefgreifenden Wandel im Verbrauchervertrauen hindeutet. Folglich ist es heute unerlässlich, eine echte menschliche Präsenz in digitalen Ökosystemen zu etablieren, um Betrug, Fehlinformationen, Rufschädigung und institutionelles Misstrauen zu verhindern und wieder Gewissheit darüber zu erlangen, was – oder wem – man glauben kann. 

Der Vertrauensverlust entwickelt sich bereits zu einem wirtschaftlichen Druck: Drei Viertel (74 %) der Verbraucher geben an, dass sie die Bank wechseln würden, wenn ein Wettbewerber einen garantierten Schutz vor Deepfake-Betrug anbieten würde. Dies zeigt, wie sehr die Loyalität der Verbraucher beeinträchtigt ist, da viele bereit sind, die Unannehmlichkeiten eines Bankwechsels in Kauf zu nehmen, um einen besseren Schutz vor KI-gestützter Identitätsfälschung zu erhalten. Jüngere Erwachsene sind Vorreiter dieser Entwicklung: 41 % der 25- bis 34-Jährigen geben an, dass sie sofort wechseln würden, verglichen mit nur 14 % der über 65-Jährigen. Dies zeigt, dass selbst die digitalsten Generationen höhere Erwartungen an stärkere Schutzmaßnahmen stellen.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen an die Rechenschaftspflicht stark an. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) ist der Meinung, dass Banken für Verluste, die durch Deepfake-Betrug verursacht werden, gesetzlich haftbar sein sollten, was die wachsende Forderung nach institutioneller Verantwortung im Zeitalter der KI widerspiegelt.

Es entsteht eine Vertrauenslücke gegenüber der Regierung

Die Studie hebt auch die sich wandelnden Erwartungen an digitale öffentliche Dienste hervor. Obwohl die Verfügbarkeit von Online-Plattformen der Behörden zugenommen hat, geben viele Verbraucher an, dass ein stärkerer Identitätsschutz ihr Vertrauen stärken würde. Mehr als die Hälfte (55 %) gibt an, dass sie Online-Behördendienste eher nutzen würden, wenn eine sichere biometrische Anmeldung verfügbar wäre. Wenn sie die Wahl haben, zeigen sich die Befragten auch offen für digitale Optionen: 43 % geben an, dass sie einen sicheren Gesichtsscan über eine mobile App bevorzugen würden, während 30 % einen persönlichen Termin wählen würden.

„KI hat die Grenze zwischen echt und gefälscht in digitalen Ökosystemen verwischt, und zu viele Organisationen sind davon überrascht worden. Diese Studie verdeutlicht einen bedeutenden Wandel in der Verbraucherstimmung und zeigt, dass generative KI die Glaubwürdigkeit der Institutionen, auf die sich die Menschen traditionell verlassen haben, aktiv untergräbt“, so Andrew Bud, Gründer und CEO von iProov. „Deepfakes untergraben schnell das Vertrauen, das das Herzstück der digitalen Wirtschaft bildet, und zwingen die Verbraucher letztendlich dazu, ihr Verhalten zu ändern und, was noch wichtiger ist, mit wem sie Geschäfte machen wollen.“

Finde das falsche Spiel

Die Bedeutung dieser Forschung lässt sich leichter verstehen, wenn man sie selbst erlebt. Das neue interaktive Spiel „Find the Fake“ von iProov fordert die Teilnehmer dazu auf, einen einzigen KI-generierten Deepfake zu identifizieren, der sich in einem Raster aus sechs scheinbar echten Social-Media-Profilen versteckt. Es ist eine täuschend einfache Übung, die jedoch viel Aufschlussreiches offenbart. Probieren Sie es hier selbst aus.

Große Vertrauenskrise

Screenshot 2026 02 19 um 17:36:25 Uhr

Screenshot 2026 02 19 um 17:36:40 Uhr

Das vollständige Informationsblatt als PDF finden Sie hier.